Wann?

30. Oktober 2016 - 17:00 bis
19:00
Uhr

Plakat

Eventbeschreibung

Theaterveranstaltung und Publikumsgespräch

Gemeinsam bieten die Theaterperipherie Frankfurt und Hessische Muslime für Demokratie und Vielfalt (HMDV) allen engagierten Theaterfreund*innen eine ganz besondere Veranstaltung:
Im Anschluss an die Vorstellung von "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" am Sonntag, den 30.10., um 17:00 Uhr, hat das Publikum die Möglichkeit zum Gespräch mit muslimischen Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis, der Theaterleiterin und Regisseurin und dem Ensemble.
Dabei ist die Thematik des Theaterstücks aktuell von grösster gesellschaftspolitischer Brisanz: Verlust von Liebe, Barmherzigkeit und Menschlichkeit - Triumph von Misstrauen, Angst und Hass ...

Für das Publikumsgespräch stehen zur Verfügung:
- Prof. Dr. Armina Omerika, Professorin für Ideengeschichte des Islam, Institut für Islamstudien, Goethe-Universität Frankfurt
- Betül Yimez, Erziehungswissenschaftlerin und HMDV-Jugendkoordinatorin
- Aysel Türk, Lehramtsstudierende und HMDV-Jugendkoordinatorin
- Şeyma Türk, Psychologiestudentin und HMDV-Jugendkoordinatorin
- Ute Bansemir, Leiterin der Theaterperipherie und Regisseurin der Inszenierung
- Ali Salman Ahmadi, Schauspieler und Mitglied des Ensembles
- Marcel Andrée, Schauspieler und Mitglied des Ensembles
- Christin Dietzel, Schauspielerin und Mitglied des Ensembles
- Hadi Khanjanpour, Schauspieler und Mitglied des Ensembles

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
oder warum das Gegenteil von Liebe nicht Hass, sondern Angst ist (nach Eric-Emmanuel Schmitt)

Sind Wunder denkbar in einer Gesellschaft, in der die Angst triumphiert, weil die Liebe verloren gegangen ist?

Am Anfang war ein Laden, den alle den Araber um die Ecke nannten. Das heißt in dieser Branche schlicht: von früh morgens bis spät abends geöffnet. Doch Momos Laden ist kein gewöhnliches Geschäft. Es ist eine Insel der Ruhe und Weisheit. Und es passieren sonderbare Dinge dort: Tagein tagaus führt das Leben unterschiedliche Menschen auf diese Insel. Ihnen erzählt Momo seine Geschichte. Es ist die Geschichte seiner Freundschaft mit Monsieur Ibrahim, dem ehemaligen Besitzer des Ladens. Es ist die Geschichte davon, wie ihm Monsieur Ibrahim mit Hilfe der Lehren des Koran den Weg aus dem Schatten seiner Vergangenheit, die Schönheit des Lebens und die Ideen von der lächelnden Zuversicht gezeigt hat.

Doch der Laden ist in Gefahr. Wie kann er mit all seinem Zauber gerettet werden, wenn sich seine Kunden in Streitigkeiten und Abgrenzungskämpfen aufhalten? Braucht es dafür ein Wunder? Sind Wunder denn denkbar in einer Gesellschaft, in der das Gegenteil von Liebe nicht Hass, sondern Angst ist?

Tickets: info@theaterperipherie.de
Vorstellung: 30.10. um 17 Uhr

Mit: Ali Salman Ahmadi, Marcel Andrée, Christin Dietzel und Hadi Khanjanpour

Regie und Text: Ute Bansemir
Dramaturgie und Text: Jan Deck
Ausstattung: Katja Quinkler
Regieassistenz: Lisa Deniz Preugschat

Wo?

Titania
Basaltstr. 23
60487 Frankfurt

Bilder der Veranstaltung

Bericht

HMDV met Monsieur Ibrahim

Am 30.10. besuchten unsere Frankfurter Jugendkoordinatorinnen mit ihren Mädchengruppen das Stück 'Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran'. Nach der eindrucksvollen Inszenierung der Theaterperipherie folgte eine Frage-und-Antwort-Runde und eine Besprechung der Aufführung. Über die Regisseurin und DarstellerInnen hinaus nahmen auch Prof. Dr. Armina Omerika, vom Institut für Islamstudien der Goethe-Uni Frankfurt, unsere HMDV-JuKos und das Publikum an der anregenden Diskussion teil. Dabei wurde klar: Mit einer positiven, lebensbejahenden Einstellung lassen sich die Herausforderungen des Lebens am Besten meistern. Nur mit Menschlichkeit lässt sich unsere gemeinsame Zukunft friedlich gestalten!